Bestattungsart:


Körperspende


Als Körperspende vermacht ein Spender seinen Leichnam einem anatomischen Institut zu Lehr- und Forschungszwecken oder auch zur Plastination. Nach der Erfüllung dieses Zweckes – dies kann Monate bis Jahre dauern – wird der Körper eingeäschert und die Asche beigesetzt. Motiv einer Körperspende kann sein, die wissenschaftliche Ausbildung von Medizinstudenten zu fördern oder Hinterbliebene finanziell zu entlasten.

Früher übernahmen die Institute die Kosten für die Bestattung ganz oder teilweise. Seit dem Wegfall des gesetzlichen Sterbegeldes der Krankenkassen im Januar 2004 muss der Körperspender die Bestattungskosten (Überführung, Einäscherung, Friedhofsgebühren etc.) im Vorfeld selbst regeln.

Dennoch haben heute die meisten Institute mehr Spenderanfragen als Bedarf.